Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung: mit der Standardbefragung anfangen
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Stress & Psyche

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung: mit der Standardbefragung anfangen

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung ist keine Kür, sondern Pflicht — und der Einstieg ist eine anonyme Befragung mit 24 Fragen, die in zehn Minuten beantwortet ist.

Warum muss es diese Beurteilung geben?

Seit 2013 nennt § 5 Arbeitsschutzgesetz die psychische Belastung bei der Arbeit ausdrücklich als Gegenstand der Gefährdungsbeurteilung. Sie ist damit kein Zusatzangebot des BGM, sondern Arbeitgeberpflicht — unabhängig von Betriebsgröße und Branche. Wer sie nie durchgeführt hat, hat eine Lücke im Arbeitsschutz, die bei jeder Begehung auffallen kann. Pflicht, Methoden und Vereinfachungen für kleinere Betriebe fasst der Ratgeber Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung zusammen.

Was fragt die Standardbefragung ab?

Die Befragung folgt den Merkmalsbereichen der GDA-Leitlinie: Arbeitsinhalt und Arbeitsaufgabe, Arbeitsorganisation, soziale Beziehungen und Arbeitsumgebung. Jede Frage wird auf zwei Achsen beantwortet — wie stark trifft das zu, und wie sehr beansprucht es mich. Genau diese Doppelung unterscheidet eine Gefährdungsbeurteilung von einer Stimmungsumfrage: Nicht jede Belastung ist eine Gefährdung, entscheidend ist die Beanspruchung, die daraus folgt.

Warum ist Anonymität keine Einstellung, sondern Voraussetzung?

Die Befragung ist fest anonym — sie lässt sich nicht auf einzelne Personen zurückführen, und die Auswertung erscheint nur als Gruppenergebnis. Das ist kein Komfort-Feature, sondern die Bedingung dafür, dass ehrlich geantwortet wird und dass die Erhebung datenschutzrechtlich sauber bleibt.

Wie starten Sie konkret?

Die Befragung anlegen, die Fragen dieser Durchführung bei Bedarf anpassen (einzelne Items ausblenden, Formulierungen an Ihren Betrieb anpassen), Teilnehmende einladen, Ergebnisse als Gruppenauswertung lesen. Aus den auffälligen Merkmalsbereichen entstehen die Maßnahmen — und die Beurteilung ist dokumentiert. Wer es ausführlicher braucht, nimmt statt der Standardbefragung den COPSOQ. Wann die Beurteilung zu wiederholen ist, zeigt der Ratgeber GBPsych-Wiederholung.

Was Sie brauchen

Fragen
24
Antworten
anonym, nicht zuordenbar

Für Ihr Unternehmen übernehmen

Ein Klick — und die Maßnahme liegt vorbereitet in Ihrem Plan. Geführt Schritt für Schritt, kein langes Setup.

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GBPsych – Standardbefragung psychische Belastung (24 Fragen)

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