Ergonomie-Bootcamp
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Ergonomie-Bootcamp

Ergonomie-Workshops, die als einmaliger Vortrag enden, verpuffen. Das Ergonomie-Bootcamp setzt dagegen auf Erleben statt Zuhören: jeder Teilnehmende analysiert seinen eigenen Arbeitsplatz, korrigiert seine eigene Haltung, lernt Übungen, die er am nächsten Morgen direkt anwenden kann.

Was bringt ein Workshop-Tag, was ein Flyer nicht kann?

Wissen allein ändert Verhalten selten. Was es braucht, ist der Moment, in dem jemand zum ersten Mal in korrekter Sitzposition sitzt und merkt: So fühlt es sich richtig an. Dieser Aha-Moment entsteht nur durch Praxis – durch einen Physiotherapeuten oder Ergonomen, der zeigt, justiert und erklärt. Haltungsanalyse, Bildschirmabstand, Stuhlhöhe, Schulter- und Nackenübungen – alles im Block, an einem Tag.

Was passiert danach – und warum ist Nachsorge entscheidend?

Das Bootcamp ist der Startschuss, nicht der Abschluss. Wer danach keine Möglichkeit hat, Fragen zu stellen oder die neuen Einstellungen zu überprüfen, fällt nach zwei Wochen in alte Gewohnheiten zurück. Die wirkungsvollsten Formate kombinieren den Aktionstag mit einem kurzen Nachfolgetermin – vier Wochen später – bei dem überprüft wird, was geblieben ist. Dieser zweite Schritt kostet wenig und sichert die Wirkung ab. Eine gute Ergänzung ist die Best Practice Ergonomie-Selbstcheck in 10 Minuten.

So setzen Sie es um

  1. 1
    Legen Sie die 5 Tagesaufgaben fest: Tag 1 Monitorhöhe und -abstand, Tag 2 Stuhl und Sitzhöhe, Tag 3 Tastatur- und Mausposition, Tag 4 Licht und Blendung, Tag 5 Pausen- und Bewegungsrhythmus.
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    Schreiben Sie zu jeder Aufgabe eine knappe Schritt-für-Schritt-Anleitung mit dem idealen Zielzustand (z. B. „Oberkante Monitor auf Augenhöhe“).
  3. 3
    Bereiten Sie eine einfache Checkliste vor, auf der Teilnehmende jede erledigte Aufgabe abhaken können.
  4. 4
    Kündigen Sie die 5-Tage-Challenge an und erklären Sie, dass jeden Tag eine Ergonomie-Aufgabe von rund 10 Minuten wartet.
  5. 5
    Verschicken Sie die Checkliste und die erste Aufgabe zur Monitoreinstellung.
  6. 6
    Bitten Sie alle, direkt am eigenen Arbeitsplatz mitzumachen und den Zustand vorher/nachher kurz zu vergleichen.
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    Verschicken Sie von Dienstag bis Freitag täglich die nächste Aufgabe mit der passenden Anleitung.
  8. 8
    Ermutigen Sie dazu, Fragen zu stellen und bei Bedarf fehlende Hilfsmittel (Fußstütze, Laptopständer) zu melden.
  9. 9
    Teilen Sie jeden Tag einen kurzen Hinweis, warum die Einstellung Beschwerden im Nacken, Rücken oder in den Handgelenken vorbeugt.
  10. 10
    Sammeln Sie die ausgefüllten Checklisten ein und schauen Sie, welche Aufgaben am häufigsten erledigt wurden.
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    Fragen Sie ab, wo Hilfsmittel fehlen, und leiten Sie konkrete Beschaffungen ein.
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    Halten Sie fest, welche Arbeitsplätze noch nicht optimal sind, und planen Sie für diese eine individuelle Nachjustierung.

Was Sie brauchen

Aufwand
halber Tag
Kosten
0 €
Setup
60 Min.
  • ✓ Kostenlos
  • ✓ Dauerhaft bessere Einstellungen am Arbeitsplatz
  • ✓ Sofort sichtbar

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