Die 30-Minuten-Agenda für Ihre erste Steuerkreis-Sitzung
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Die 30-Minuten-Agenda für Ihre erste Steuerkreis-Sitzung

Viele Unternehmen glauben, ein Arbeitskreis Gesundheit brauche Wochen der Vorbereitung. Das stimmt nicht. Die erste Sitzung ist keine Strategiekonferenz — sie ist eine Konstituierungssitzung. Ihr Ziel ist nicht ein fertiger Jahresplan, sondern das Fundament: ein offizielles Gremium mit klarem Mandat, das nachweislich aktiv ist.

Warum ist die erste Sitzung so entscheidend?

Für den Start zählt nicht der Inhalt Ihrer ersten Sitzung, sondern dass sie stattgefunden hat — mit dem richtigen Kreis, protokolliert und mit nachweisbarer GF-Beteiligung. Der GKV-Leitfaden Prävention sieht vor, dass die Krankenkassen auf ein solches Steuerungsgremium hinwirken; wer eine Förderung nach § 20b SGB V anfragt, sollte es deshalb belegen können. Einen Anspruch auf Förderung gibt es nicht.

Die häufigste Falle: HR plant eine Sitzung ohne GF-Beteiligung, weil die Geschäftsführung „keine Zeit“ hat. Das ist fatal. Die GF muss entweder persönlich anwesend sein oder eine namentlich genannte Vertreterin beauftragen — dokumentiert im Protokoll.

Welche 4 Punkte gehören ins Protokoll der ersten Sitzung?

Diese vier Punkte müssen im Protokoll der ersten Sitzung stehen — alles andere ist optional:

1. **Das Mandat verlesen:** Die von der GF unterzeichnete Absichtserklärung wird vorgelesen und ins Protokoll aufgenommen. Das ist der Nachweis, dass BGM von oben gewollt ist. 2. **Die Koordinationsperson bestimmen:** Wer ist die zentrale Ansprechperson? Wer führt Protokoll, verfolgt Fristen, kommuniziert mit der Krankenkasse? Diese Person muss namentlich benannt sein. 3. **Die Datengrundlage klären:** Welche Analyse-Tools stehen zur Verfügung? GKV-Bericht beantragt? Befragung geplant? Gefährdungsbeurteilung vorhanden? 4. **Den nächsten Termin festlegen:** Das ist der wichtigste Schritt — der erste Termin beweist, dass der Steuerkreis nicht mit einer Sitzung endet. Ohne Folgetermin ist das Gremium kein Gremium.

Wer im BGM welche Rolle übernimmt, zeigt der Ratgeber BGM-Akteure.

Wo der Betriebsrat mitbestimmt, erklärt der Ratgeber Mitbestimmung des Betriebsrats bei BGF.

So setzen Sie es um

  1. 1
    GF-Mandat (unterschriebene Absichtserklärung) vorbereiten und ausdrucken
  2. 2
    Teilnehmer einladen: GF oder Vertretung, HR, BR/PR, Betriebsarzt, SiFa
  3. 3
    Protokollvorlage bereitstellen (Datum, Anwesende, Tagesordnung, Beschlüsse)
  4. 4
    In der Sitzung: Mandat verlesen und ins Protokoll aufnehmen
  5. 5
    Koordinationsperson namentlich bestimmen und dokumentieren
  6. 6
    Verfügbare Datenquellen (GKV-Bericht, Befragung, GBU) klären
  7. 7
    Nächsten Quartalstermin festlegen und ins Protokoll eintragen
  8. 8
    Protokoll innerhalb von 5 Tagen an alle Teilnehmer verteilen

Was Sie brauchen

Aufwand
unter 30 Min.
Kosten
0 €
Dauer
30 Minuten
Setup
15 Min.
  • ✓ Dokumentation für Phase 2 (Strukturen) des Leitfadens Prävention
  • ✓ Grundlage für einen Förderantrag nach § 20b SGB V
  • ✓ Klare Verantwortlichkeiten ohne Doppelzuständigkeiten
  • ✓ Betriebsrat von Anfang an eingebunden – erhöht Akzeptanz

Für Ihr Unternehmen übernehmen

Ein Klick — und die Maßnahme liegt vorbereitet in Ihrem Plan. Geführt Schritt für Schritt, kein langes Setup.

Übernehmen

Zahlt ein auf

Phase 2 des GKV-Leitfadens (Strukturen) umsetzenNachweis für einen Förderantrag nach § 20b SGB V schaffenSteuerkreis kontinuierlich und protokolliert betreiben

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