Obstkorb-Upgrade
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Obstkorb-Upgrade

Der Obstkorb ist das Klischee der betrieblichen Gesundheitsförderung – und trotzdem hat er etwas, das viele aufwendigere Maßnahmen nicht haben: Er ist täglich sichtbar, täglich verfügbar und täglich genutzt. Das macht ihn zu einem wirksamen Signal für eine BGF-Kultur im Entstehen.

Warum ist das Einfachste oft das Konsequenteste?

Kaum ein Angebot signalisiert ernst gemeinte BGF so niedrigschwellig wie frisches Obst, das einfach dasteht. Es braucht keine Anmeldung, kein Umziehen, keine Überwindung. Wer einen Apfel nimmt, macht keine bewusste Gesundheitsentscheidung – aber er isst keinen Keks. Diese kleinen Verschiebungen summieren sich. Betriebe, die konsequent einen gut bestückten Obstkorb anbieten, beobachten oft, dass im Büro weniger Süßes gegessen wird – nicht weil sie etwas verboten haben, sondern weil eine bessere Alternative immer greifbar war.

Wie wird der Obstkorb Teil einer Ernährungskultur?

Ein Obstkorb allein ist eine Geste. Ein Obstkorb plus gelegentlicher Ernährungstipp plus Infokarte zum Saisonobst wird zur Routine. Wer den Korb saisonal bestückt und kurz erklärt, warum diese Woche Kirschen statt Bananen drin sind, macht aus einer bequemen Zusatzleistung einen kleinen Lernmoment – mit wenig Aufwand und kleinem Budget. Warum ein Obstkorb allein noch kein Gesundheitsmanagement ist, erklärt der Ratgeber BGF vs. BGM: der Unterschied.

So setzen Sie es um

  1. 1
    Wählen Sie einen regionalen Lieferanten oder Wochenmarkt und legen Sie ein wöchentliches Budget sowie eine Liefermenge pro Person fest.
  2. 2
    Planen Sie eine abwechslungsreiche Auswahl über Äpfel und Bananen hinaus: saisonales Obst, Nüsse und Trockenfrüchte im wöchentlichen Wechsel.
  3. 3
    Bestimmen Sie einen gut sichtbaren, zentralen Standort für den Korb und bereiten Sie eine Vorlage für die wöchentliche Infokarte zu Nährstoffen vor.
  4. 4
    Stellen Sie den ersten Korb am zentralen Standort auf und legen Sie die passende Infokarte dazu.
  5. 5
    Informieren Sie das Team, dass es ab jetzt wöchentlich frisches Obst, Nüsse und Trockenfrüchte gibt – kostenlos und für alle.
  6. 6
    Bitten Sie um erste Rückmeldungen, welche Sorten besonders gut ankommen.
  7. 7
    Sorgen Sie für die wöchentliche Lieferung und wechseln Sie die Auswahl, damit Abwechslung bleibt.
  8. 8
    Tauschen Sie jede Woche die Infokarte aus und stellen Sie eine neue Sorte mit ihren Nährstoffen kurz vor.
  9. 9
    Achten Sie auf Frische und Menge und passen Sie die Bestellung an den tatsächlichen Verbrauch an.
  10. 10
    Prüfen Sie einmal im Monat, wie viel Obst verbraucht wird und ob die Menge zum Bedarf passt.
  11. 11
    Fragen Sie im Team ab, welche Sorten Favoriten sind und was zusätzlich gewünscht wird.
  12. 12
    Passen Sie Lieferant, Budget oder Auswahl bei Bedarf an und halten Sie das Angebot dauerhaft attraktiv.

Was Sie brauchen

Aufwand
unter 30 Min.
Kosten
unter 100 €
Setup
30 Min.
  • ✓ Geringe Kosten
  • ✓ Hohe Sichtbarkeit
  • ✓ Positives Signal

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