
BGM-Dashboard: Alle KPIs auf einen Blick für die Geschäftsführung
Welche KPIs braucht ein BGM-Dashboard wirklich?
Viele BGM-Verantwortliche sammeln Daten in verschiedenen Tools und Tabellen – Krankenstand hier, Teilnehmerzahlen dort, der Reifegrad irgendwo in einer Präsentation. Das Problem: Wenn Daten nicht zusammenspielen, bleibt das große Bild unklar. Ein BGM-Dashboard bringt die wichtigsten Kennzahlen an einem Ort zusammen.
Die fünf Kern-KPIs, auf die es ankommt:
**1. Krankenstand (%)** – Die Basismetrik jedes BGM. Wichtig ist nicht nur der aktuelle Wert, sondern der Trend: Ist er rückläufig? Gibt es saisonale Ausschläge? Im Vergleich zum Bundesschnitt (Bundesministerium für Gesundheit, Statistik KM1; 2025: 5,66 %) gewinnt die Zahl erst richtig an Aussagekraft.
**2. BGF-Score** – Eine aggregierte Bewertung der laufenden Maßnahmen: Wie viele sind aktiv, wie ist die Beteiligungsquote, wie ist die Teilnehmerzufriedenheit? Dieser Score zeigt auf einen Blick, ob das BGF-Programm läuft oder stagniert.
**3. BGM-Reifegrad** – Wo steht die Organisation insgesamt? Der Reifegrad bewertet Strukturen, Führungskultur, Angebote und Wirksamkeit. Er verändert sich langsam – daher reicht eine quartalsweise Aktualisierung.
**4. Maßnahmenfortschritt** – Wie viele geplante Maßnahmen sind umgesetzt, wie viele in Vorbereitung, wie viele hängen fest? Diese Kennzahl zeigt, ob BGM im Alltag wirklich gelebt wird.
**5. Zeitinvestment** – Wie viele Stunden fließen pro Woche oder Monat ins BGM? Diese Zahl hilft, den Ressourceneinsatz zu rechtfertigen und Engpässe frühzeitig zu erkennen.
Optional sinnvoll: Mitarbeiterzufriedenheit mit BGM-Angeboten (aus Pulsbefragungen) und Reichweite (Anteil der Belegschaft, der mindestens ein Angebot genutzt hat). Formeln und Definitionen für zehn Kennzahlen finden Sie im Ratgeber BGM-Kennzahlen: das Basis-Set.
Wie machen Sie das Dashboard GF-tauglich?
Ein Dashboard für Sie selbst hat andere Anforderungen als eines für die Geschäftsführung. GF-Reports müssen drei Fragen beantworten: Was kostet das BGM? Was bringt es? Und was kommt als Nächstes?
Dafür gilt: Weniger ist mehr. Führungskräfte brauchen keine Detaildaten – sie brauchen Ampeln. Grün heißt: auf Kurs. Gelb heißt: Handlungsbedarf. Rot heißt: Eskalation nötig. Wenn Ihr Dashboard diese drei Zustände für die fünf Kern-KPIs abbildet, haben Sie alles, was eine GF-Präsentation braucht.
Zwei weitere Elemente machen den Unterschied: Trends und Vergleiche. Ein Krankenstand von 5,2 % sagt wenig. Derselbe Wert, drei Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert und knapp einen halben Prozentpunkt unter dem Bundesschnitt von 5,66 % (2025), ist ein starkes Argument. Bauen Sie diesen Vergleich direkt ins Dashboard ein – dann sparen Sie sich ausführliche Erläuterungen im Report.
Legen Sie außerdem einen festen Reporting-Rhythmus fest: monatliches Update für Sie, quartalsweiser GF-Report. Wer ad hoc reportet, verliert den roten Faden. Wie ein Ergebnisbericht für die Geschäftsführung aufgebaut sein kann, zeigt der Ratgeber BGM-Ergebnisbericht für den Vorstand.
Wie unterstützt EasyBGM Dashboard und GF-Report?
EasyBGM unterstützt genau diesen Ablauf. Im Cockpit sehen Sie BGF-Score, Reifegrad und Zeitinvestment, in den GF-Zahlen den Krankenstand mit Trend und im Vergleich zum Bundesschnitt (Bundesministerium für Gesundheit, Statistik KM1). Die Kennzahlen kommen aus Ihrem angebundenen HR-System oder werden von Ihnen gepflegt.
Für die Geschäftsführung gibt es den BGF-Jahresbericht als druckfertige Übersicht: Score, Trend, Vergleich zum Bundesschnitt und die wichtigsten Empfehlungen. Kein Excel, kein Copy-Paste, kein Formatieren – vorausgesetzt, die Daten wurden laufend gepflegt.
So setzen Sie es um
- 1BGM-Dashboard in EasyBGM aufrufen: Öffnen Sie das Dashboard in EasyBGM und verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über die verfügbaren Kennzahlen. Prüfen Sie, welche Daten bereits vorhanden sind und wo noch Lücken bestehen.
- 25 Kern-KPIs festlegen und Datenbasis prüfen: Entscheiden Sie, welche fünf Kennzahlen für Ihr Unternehmen am wichtigsten sind. Krankenstand und Maßnahmenfortschritt sind Pflicht; BGF-Score, Reifegrad und Zeitinvestment ergänzen das Bild. Prüfen Sie für jeden KPI, ob die Datenbasis vollständig ist.
- 3Fehlende Daten einmalig nachtragen: Tragen Sie vorhandene historische Daten nach – insbesondere den Krankenstand der letzten 12 Monate und bereits abgeschlossene Maßnahmen. Das ist einmaliger Aufwand und bildet die Basis für aussagekräftige Trends.
- 4GF-Report-Rhythmus definieren: Legen Sie fest, wann und in welchem Format die Geschäftsführung über BGM-Kennzahlen informiert wird: monatlich, quartalsweise oder anlassbezogen. Tragen Sie den ersten Report-Termin in Ihren Kalender ein und erstellen Sie die Exportvorlage in EasyBGM.
- 5Dashboard-Routine etablieren: Reservieren Sie 15 Minuten pro Woche für die Dashboard-Pflege: neue Maßnahmen eintragen, Krankenstandsdaten aktualisieren, Notizen zu Ausreißern hinterlegen. Nach vier Wochen läuft die Routine von selbst.
Was Sie brauchen
- Aufwand
- unter 30 Min.
- Kosten
- 0 €
- Dauer
- 2 Wochen
- Setup
- 20 Min.
- ✓ Alle BGM-Kennzahlen zentral an einem Ort – kein Suchen in verschiedenen Tabellen und Tools
- ✓ GF-Reports in Minuten statt Stunden – aufbereitete Ampel-Ansicht statt manuellen Formatierens
- ✓ Trends sichtbar machen: Krankenstand, Maßnahmenfortschritt und BGF-Score über Zeit vergleichbar
- ✓ Ressourceneinsatz transparent rechtfertigen – Zeitinvestment und ROI auf einen Blick für Budgetgespräche
Für Ihr Unternehmen übernehmen
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