
Hitzewellen werden häufiger, länger und extremer – und Arbeitgeber sind rechtlich wie menschlich verpflichtet, ihre Belegschaft zu schützen. Ein Hitzeschutz-Plan ist kein Luxus mehr, sondern betriebliche Grundvorsorge für den Sommer.
Was Hitze im Büro tatsächlich anrichtet Ab 26 Grad Innenraumtemperatur sinkt die kognitive Leistungsfähigkeit messbar – Konzentrationsfähigkeit, Reaktionszeit und Entscheidungsqualität nehmen ab. Ab 30 Grad steigt das Risiko hitzebedingter Beschwerden: Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme. Wer an heißen Tagen ohne Anpassung weiterarbeitet wie sonst, arbeitet schlechter und gefährdet die Gesundheit seiner Mitarbeitenden. Ein Plan macht konkrete Schutzmaßnahmen zur Selbstverständlichkeit.
Was ein Hitzeschutz-Plan mindestens enthalten sollte Trinkangebote – kostenlose Wasserflaschen oder Zapfstellen – sind das Minimum. Dazu: Empfehlungen für Kleidung, Lüftungsregeln für Büros (kühl Halten mit Nachtlüftung, tagsüber Rollos geschlossen), flexible Arbeitszeitregelungen an extremen Hitzetagen und klar kommunizierte Ruhemöglichkeiten. Wer Außenarbeit im Programm hat, braucht darüber hinaus klare Regeln zu Expositionszeiten und Schattenpflicht.
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